Papst Leo XIV. steht Abtreibungen mehr als kritisch gegenüber, das hat er am Samstag deutlich gemacht. Denn für den Pontifex sind Abtreibungen die „größten Zerstörer des Friedens“, stattdessen spricht er sich für den Schutz des ungeborenen Lebens aus.
Friede sei zunächst ein Geschenk, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche bei einer Audienz. Es werde keinen Frieden geben, solange die Menschheit Krieg gegen sich selbst führe, indem sie Schwache ausgrenze, Arme ausschließe oder gegenüber Flüchtlingen und Unterdrückten gleichgültig bleibe.
Nur wer sich um die Kleinsten kümmere, könne wirklich Großes bewirken, erklärte der Papst. Er verwies auf Mutter Teresa von Kalkutta, Friedensnobelpreisträgerin und „Heilige der Armen“, die Abtreibung als größten Zerstörer des Friedens bezeichnet habe. Ihre Worte seien weiterhin prophetisch. Keine Politik könne im Dienst der Völker stehen, wenn sie das ungeborene Leben ausschließe oder Menschen in materieller und geistiger Not nicht unterstütze.
„Absolut zu verurteilen“
Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) ließ in Folge am Samstag via „Bluesky“ wissen: „Frieden ist nur vollständig, wenn Menschen- und Frauenrechte unantastbar sind! Dazu zählt das Recht auf Selbstbestimmung über den eigenen Körper. Den Schwangerschaftsabbruch in Frage zu stellen oder gar als ,Zerstörer des Friedens‘ zu verunglimpfen, ist absolut zu verurteilen.“
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