Mit dem Saisonende im Salzburger Unterhaus stehen auch die Sieger der „Krone“-Wertungen fest. Christoph Beismann sicherte sich mit 40 Treffern den „Schussstiefel“, Bad Hofgastein holte dank nur 18 Gegentoren den Titel als „Unbezwingbare“ der Saison 2025/26.
Die Saison im Unterhaus befindet sich kurz vor der Ziellinie. Vergangenes Wochenende gab’s in der Salzburger Liga den Titelshowdown im Fernduell zwischen Grödig und Hallein. Jetzt steht diese Woche nur mehr die Relegation zwischen Anthering und Berndorf auf dem Programm. Dann ist die Spielzeit 2025/26 endgültig Geschichte.
Fix sind dafür bereits die Sieger in den „Krone“-Rubriken „Schussstiefel“ und „Unbezwingbare“. Vor allem bei ersterem wurde es in den letzten Runden noch einmal richtig spannend. Christoph Beismann von 2. Klasse Nord A-Meister Leopoldskron-Moos lag beinahe das ganze Jahr in Führung. Patrick Mangelberger von Ligakonkurrent Schleedorf blieb ihm aber dicht auf den Fersen und legte am letzten Spieltag eine Sechs-Tore-Gala hin und schraubte sein Konto auf 37 Tore. Am Ende aber zu wenig. Beismann setzte sich mit 40 Volltreffern die Krone auf. „Nachdem klar war, dass wir Meister sind, wollten wir unbedingt auch diesen zweiten Titel holen“, strahlte der 39-Jährige.
40 Tore zu bestätigen wird schwierig!
Christoph Beismann
Die Unterstützung seiner Teamkollegen war ihm dabei sicher: „Zum Glück haben wir die letzten drei Spiele hoch gewonnen, denn es wurde noch richtig eng, dann hätten wir den Titel ja teilen müssen. Ich freue mich riesig, gewonnen zu haben“, grinste der Deutsche. Der kommende Saison auch in der 1. Klasse angreifen will, aber er weiß: „40 Tore zu bestätigen wird schwierig!“
Bad Hofgastein scheint sich hingegen fast einfach mit dem Verteidigen zu tun. Der 2. Landesliga Süd-Klub kassierte in 26 Spielen nur 18 Gegentreffer. Mit einem Schnitt von 0,692 Gegentore pro Spiel holten sich die Pongauer verdient den „Unbezwingbaren“-Titel. „Wir haben die ganze Saison stark verteidigt, und die Torhüter waren immer zur Stelle“, strahlte Co-Trainer Wolfgang Schaireiter.
Dabei musste der Klub aus dem Gasteinertal die halbe Saison auf Tobias Frühling verzichten. Der Stammgoalie hatte sich an der Schulter verletzt. Für ihn sprang Daniel Fillafer ein. Der 18-Jährige meisterte die Aufgabe mit Bravour, kassierte in elf Partien nur sechs Treffer. „Man hat eigentlich keinen Unterschied gemerkt, das ganze Team hat sich eingeschworen“, so der „Co“.
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