Immer mehr Details

Skandal-Arzt: Jüngstes Opfer erst 14 Jahre alt!

Steiermark
15.06.2026 21:00

Im Fall um jenen Grazer Arzt, der Patientinnen sexuell missbraucht und dabei gefilmt haben soll, werden jetzt immer mehr schlimme Details bekannt. Demnach soll sein jüngstes Opfer erst 14 Jahre alt und schwer traumatisiert sein.

Ein Grazer Internist soll über Jahrzehnte hinweg seine Patientinnen heimlich gefilmt und auf einem Gynäkologenstuhl missbraucht haben – die weiblichen Opfer waren dabei teilweise wegen eines internistischen Eingriffs sogar sediert. Eine mutige junge Frau hat den schockierenden Fall über die „Krone“ öffentlich gemacht, um künftige Opfer zu warnen.

Am Montag kamen dann weitere verstörende Details ans Licht: Demnach soll das jüngste Opfer des Porno-Arztes erst 14 Jahre alt gewesen sein. Weil deren Mutter wegen einer möglichen Erkrankung ihrer Tochter sehr besorgt war, suchten sie den angeblich so renommierten Mediziner auf. 

Arzt empfahl Jugendlicher einen Joint
Vom Auftreten des Internisten zeigte sie sich dann sehr schockiert, was sie in einem Beschwerdebrief an den Arzt auch festhielt. So habe er ihrer Tochter etwa empfohlen, einen Joint zu rauchen „Das ist ja nichts Schlimmes“, so seine Worte. 

Was während der Untersuchung durch den Mediziner dann passierte, konnte die 14-Jährige, die alleine im Behandlungsraum war, nicht erzählen. „Ich kann mich nicht erinnern“, gab sie an. Offensichtlich hat sie das traumatische Erlebnis verdrängt. Nach der Behandlung sei die 14-Jährige verstört gewesen und hätte sich lange Zeit zu keinem Arzt getraut.

„Frauen wollen alles dokumentiert haben“
Damit, dass ihre Tochter gefilmt wurde, sei sie sicher nicht einverstanden gewesen. Das war ja die Rechtfertigung des Mediziners gegenüber der Polizei, nämlich dass alle Patientinnen mündlich den Aufnahmen zugestimmt hätten. „Weil Frauen immer alles dokumentiert haben wollen.“

Acht Opfer des Internisten sind bislang der Polizei bekannt. Das ergab sich aus den Kalendereintragungen und dem Zeitstempeln der Aufnahmen. Doch das sicherstellte Material lässt auf sehr viele weitere Opfer schließen. 

Alle Personen, die das Gefühl haben, selbst Opfer geworden zu sein, können sich direkt beim Landeskriminalamt (LKA) unter der Telefonnummer 059133/60-3333 melden oder bei jeder Polizeidienststelle. 

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