Die letzte Saison war zum Vergessen! Sarah Schober kam auf der Ladies European Tour nie wirklich auf Touren, dazu plagten die Tillmitscherin auch körperliche Rückschläge. Am Ende schaute in der Order of Merit nur Platz 114 heraus. Damit hat Schober im kommenden Spieljahr nur eine eingeschränkte Tourkarte.
Schon Anfang Oktober war für Sarah Schober nach dem Turnier in Indien die Saison vorbei, der Käs‘ gegessen. Der Kampf um die Tourkarte war verloren, die Tourschool ließ die Steirerin aus. „Die abgelaufene Saison war mental ziemlich schwierig“, sagt die 33-Jährige. Mehrmals gab es einen Putter-Wechsel, dann zwang eine Handgelenksverletzung sie zu einer einmonatigen Pause. Kurzum: Viel schlimmer ging es nimmer.
Ende Juni erfolgt ein Re-Ranking. Die Top-70 in der Rangliste sind bis dahin mein Ziel.
Golf-Proette Sarah Schober
Nach dem frühen Saisonende ging Schober in sich. „Fast zwei Monate habe ich mich von diversen Social-Media-Plattformen verabschiedet, war wenig am Handy. Ich habe an meiner Fitness gearbeitet und nur das getan, was mir Freude bereitet. Ich wollte mich mehr mit mir beschäftigen, die Saison reflektieren. Gegen Ende des Jahres habe ich dann wieder mit dem Training angefangen.“
Die Saison wird für sie wohl erst im späten Frühjahr losgehen. „Es ist schwer zu sagen, wo ich mit meiner Kategorie ins Starterfeld komme. Ich muss auf Einladungen warten und spontan sein. Ich hoffe, ich kann in Südafrika abschlagen.“
Die Flinte wirft die Golf-Proette aufgrund der misslichen Lage nicht ins Korn. „Ende Juni erfolgt ein Re-Ranking. Die Top-70 in der Rangliste sind bis dahin mein Ziel.“ Und dann werden die Karten wieder neu gemischt. Bereits seit zehn Jahren ist Schober auf der LET-Tour unterwegs. Aber man lernt nie aus. „Ich war letztes Jahr einfach zu ungeduldig. Ich habe so gut getroffen, dazu waren meine Leistungen im Training super. Dann wollte ich zu viel, das war ein Fehler.“
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