Horror-Erlebnis für Sarah Schober beim Ladies European Tour-Turnier im australischen Wollongong! Die steirische Golfspielerin wurde während der zweiten Runde vom Ball einer Engländerin getroffen und verletzt. Aber sie konnte weiterspielen und verbesserte sich trotz des Schrecks mit einer 67er-Runde zur Halbzeit auf Platz 20. Auch Emma Spitz schaffte den Cut.
Schober, die am 9. Loch in die zweite Runde gestartet war, lief gerade auf der 18. Spielbahn das Fairway hinunter, als sie den Warnschrei „Fore“ von der siebenten Bahn hörte: „Es ist so schnell gegangen, ich konnte mich nicht mehr ducken. Dann ist zwei, drei Meter vor mir der Ball der Engländerin eingefahren und ist mit dem ersten Bounce auf meinen rechten Unterarm gesprungen. Ich habe mich natürlich sehr geschreckt.“
„Es hätte viel schlimmer ausgehen können“
Es war sofort Hilfe und eine Eis-Packung da: „Diese hatte ich dann ein paar Löcher drauf. Ich konnte aber weitermachen, habe auch gleich ein Birdie gespielt.“ Nach der Runde ist die Stelle angeschwollen: „Es ist hart, wird ein innerer Bluterguss sein. Hätte mich der Ball am Kopf oder direkt am Körper getroffen, hätte es viel schlimmer ausgehen können. Und die Engländerin hat sich 100 Mal entschuldigt. Es ist alles gut.“
Zu ihrer starken 67er-Runde sagte die Leibnitzerin: „Der Putter war sehr heiß, insgesamt hat sich mein Spiel sehr gut angefühlt. Nur die Abschläge könnten noch besser sein. Aber ich bin sehr zuversichtlich für das Wochenende.“
Gleich sechs Par 3-Löcher
Die Niederösterreicherin Emma Spitz schaffte nach ihrer mäßigen 73er-Runde zum Auftakt mit einer 69er-Runde als 50. auch den Cut und wird am Wochenende voll angreifen. Zum Platz in Wollongong sagt sie: „Es ist sehr interessant, dass es gleich sechs Par 3-Löcher gibt. Die Aussichten am Meer sind natürlich grandios. Auffällig ist auch, dass die Spielbahnen alle sehr eng beieinander liegen. Da hatten sie wohl nicht mehr Platz.“ Das ist auch ein Grund, warum Sarah Schober vom Golfball getroffen wurde.
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