20-Jähriger verurteilt

Brauchte Geld für Drogen: Tankstelle überfallen

Oberösterreich
30.01.2026 17:30

Ein junger Drogensüchtiger wurde am Freitag am Landesgericht Linz verurteilt. Doch nicht etwa wegen Suchtgiftdelikten, sondern wegen eines bewaffneten Überfalls auf eine JET-Tankstelle in der Landeshauptstadt im vergangenen November. Die Kassa hatte er nicht aufbekommen, nun muss er dreieinhalb Jahre hinter Gitter.

Heroin- und kokainabhängig sei er gewesen, als er die Tat verübt habe. Weil er außer AMS-Geld über keine finanziellen Mittel verfügte, sah ein 20-jähriger Linzer nur noch einen Ausweg: Er würde eine Tankstelle überfallen. Seine Wahl fiel auf die JET-Tankstelle beim St. Barbara-Friedhof.

Mitarbeiterin weigerte sich
Mit einem Messer bewaffnet zwang er am Abend des 23. November eine Mitarbeiterin mit vorgehaltenem Messer, die Kasse zu leeren. Die weigerte sich aber, und flüchtete mit einer weiteren Mitarbeiterin ins Büro. Mehrmals stach der Räuber mit seinem Messer auf die Kassenlade ein – vergeblich, sie blieb geschlossen. 

Tschick statt Bargeld
Statt Bargeld schnappte sich der 20-Jährige vier Packungen Zigaretten und einen Rucksack, und floh aus der Filiale. Wenig später wurde er ausgeforscht.

Dreieinhalb Jahre
Beim Prozess am Freitag gestand der junge Mann seine Tat. Weitere Milderungsgründe waren sein Alter, die Tatsache, dass es beim Versuch geblieben war und er den Schaden wiedergutgemacht hatte. Erschwerend hingegen waren unter anderem seine beiden einschlägigen Vorstrafen – zwei kleine Diebstähle. Schlussendlich wurde er zu dreieinhalb Jahren unbedingter Haft verurteilt – nicht rechtskräftig.

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