„Krone“-Gemeindeserie

Bürgermeister: „Es geht nur miteinander“

Salzburg
28.01.2026 09:00

Köstendorfs Bürgermeister Wolfgang Wagner (ÖVP) sieht bei der Finanzierung der Kinderbetreuung auch das Land Salzburg in der Pflicht. Der Kindergarten wird bis zum Neubau zwischenzeitlich in Container in der Nähe des jetzigen Standorts ziehen.

„Wir müssen alles im Auge behalten“, ist sich der Köstendorfer Bürgermeister Wolfgang Wagner (ÖVP) sicher. Gerade bei der Kinderbetreuung müsse sich in dem Flachgauer Ort etwas tun. „Der Kindergarten wird eine Herausforderung“, weiß Wagner.

Derzeit ist eine Containerlösung in Ausarbeitung. Ein neuer Kindergarten soll dann an einem neuen Ort entstehen. Dort sollen neben den normalen Gruppen auch Kleinkinder- und alterserweiterte Gruppen Platz finden.

Köstendorf

  • Einwohner: 2700
  • Fläche: 23,13 km²
  • Bezirk: Flachgau

Beim jetzigen Kindergarten neben der Volksschule soll die Ganztagsbetreuung einziehen. Dass die Betreuungsplätze künftig nicht mehr so gut vom Land gefördert werden, stört den Bürgermeister. Einen Teil der Mehrkosten wird er an die Eltern weiterverrechnen müssen.

Köstendorf will und muss investieren.
Köstendorf will und muss investieren.(Bild: Markus Tschepp)

Seniorenheim ist derzeit ohne finanziellen Abgang
„Es geht nur miteinander, und alle müssen ihr Packerl tragen. Auch das Land kann sich nicht raushalten“, sagt der Ortschef. Auch beim Seniorenwohnheim stehen Investitionen an. „Dann haben wir leider wieder Abgänge“, erklärt Wagner. Das Haus ist im Besitz der Gemeinde und zurzeit voll ausgelastet. Daher gibt es im Moment auch keine finanziellen Abgänge. „Das ändert sich klarerweise mit den Investitionen“, so Wagner. Die Stimmung im Haus sei hervorragend. Für den Bürgermeister ist dabei das Arbeitsumfeld ein entscheidender Faktor.

Der Kindergarten soll an einem anderen Ort neu enstehen.
Der Kindergarten soll an einem anderen Ort neu enstehen.(Bild: Markus Tschepp)

Um alles finanziell stemmen zu können, greift die Gemeinde im zwölf Millionen Euro starken Budget 2026 auf Rücklagen zurück. „Unsere Größe hilft uns, da sind die Personalkosten noch überschaubar“, erklärt Wagner, der sich wünscht, bei künftigen Entscheidungen des Landes, die Gemeinden betreffen, besser eingebunden zu werden.

Gute Nachrichten gibt es für die Sportler. Die neue Tennishalle im Ort ist auf Schiene und soll im kommenden Winter oder dem darauffolgenden Frühjahr eröffnet werden. 

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