Sparen ist angesagt in Sankt Georgen bei Salzburg. Dennoch wird noch heuer ein neues Feuerwehrhaus fertig. Künftig beherbergt das Gebäude gleich zwei Feuerwehren unter einem Dach.
Gott sei Dank sind Sanierungen und Erweiterungen in der Vergangenheit laufend gemacht worden“, ist der Bürgermeister von St. Georgen, Franz Gangl (ÖVP), erleichtert. Seine Gemeinde sei genau deshalb nicht in den Ausgleich gerutscht und müsse künftig nicht als „Bittsteller“ wegen jeder Ausgabe das Land fragen: „Wir haben alles niedergestrichen, und es ist sich auf den Euro ausgegangen.“
Sparen ist heuer trotzdem angesagt, Straßensanierungen werde es etwa nicht geben. „Das wäre aber auch im Ausgleich passiert“, sagt Gangl. Ausgenommen seien Maßnahmen mit Gefahr im Verzug – etwa bei Schäden an einer Brücke.
St. Georgen wird heuer dennoch die thermische Sanierung der Kindergartenfassade umsetzen und will vor Weihnachten damit fertig werden. Generell sei die Gemeinde bei der Kinderbetreuung gut aufgestellt, versichert der Ortschef, denn auch hier sei in der Vergangenheit bereits viel passiert: „Wir haben zum Beispiel eine weitere Klasse in der Volksschule gebraucht und die Krabbelgruppe in eine ehemalige Arztpraxis im Gemeindeamt übersiedelt.“
Beim Bauhof und Recyclinghof kooperiert St. Georgen seit zehn Jahren mit Bürmoos. Beim Wachstum schlägt die Gemeinde ihre Nachbarn sogar. „Wir wachsen aber noch gesund.“
Größtes Projekt heuer ist die Zusammenlegung der Freiwilligen Feuerwehr St. Georgen mit dem Löschzug Eching. Das neue Feuerwehrhaus entsteht genau in der Mitte der beiden bisherigen Standorte. „90 Prozent der Mittel stammen vom Land Salzburg“, so Gangl.
Und ein großes Haus sei günstiger zu bauen und zu betreiben als zwei kleinere. Offiziell eröffnet wird heuer im Herbst. Unverzichtbar für das Zusammenleben seien die Vereine – von Landjugend über Kameradschaft und Sport- bis hin zu Imker- und Obst- und Gartenbauverein. Gespart wird dort ebenfalls, aber dafür gebe es viel Verständnis.
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