Westligist BSK 1933 ist auf der Suche nach einer Spielstätte fündig geworden. Der Verein aus Bischofshofen bündelt dafür die Kräfte, will ab der kommenden Saison mit einem neuen Partner unter einem neuen Namen an den Start gehen. Beim Fußballverband wurden aber zwei Spielorte angegeben.
Dass Westligist BSK in der Stadt Salzburg sein Glück sucht, berichtete die „Krone“ bereits am Dienstag. Jetzt ist es amtlich: Der Fußballverein aus Bischofshofen und Unterhaus-Klub Fortuna aus der 2. Klasse Nord B bündeln die Kräfte. „Wir haben eine Spielgemeinschaft eingereicht“, sagte BSK-Macher Patrick Reiter.
Projekt nach Treffen mit Salzburger Magistrat beschlossen
Die Zusammenarbeit hat nicht zuletzt Auswirkungen auf den Namen des Klubs. Dieser soll ab der kommenden Saison „SG BSK 1933 Fortuna“ lauten. Das Projekt wurde nach einem Treffen mit dem Salzburger Magistrat endgültig beschlossen.
Die Pongauer hoffen damit nach mehreren Absagen von Vereinen aus der näheren Umgebung endlich auf Platz- und Planungssicherheit. Man könne das Sportzentrum Nord im Rahmen der Kapazitäten, die der Fortuna aktuell zustehen, für Trainings und Spiele nutzen, sagte Reiter.
Reiter sieht eine „Win-win-Situation“ für beide Seiten
Der Ball liegt jetzt beim Salzburger Fußballverband, der die ganze Sache absegnen muss. Das Sportzentrum Nord im Stadtteil Liefering ist aber nur einer von zwei Spielorten, die Reiter und Co. als Spielstätten für die kommende Saison angaben. Sie reichten auch den Sportplatz Bischofshofen ein. Obwohl dort, wie berichtet, mit 1. Juli der Skiclub – nach dem klaren Sieg bei der Abstimmung der Gemeindevertreter vor drei Wochen – einzieht, dieser mittlerweile auch die offizielle schriftliche Erlaubnis der Stadt hat.
Federführend bei der Kampfmannschaft der Spielgemeinschaft ist der BSK. Dafür ist der aktuelle BSK-Trainer Sean Caldwell vorgesehen. Die zweite Mannschaft würde wohl in der untersten Spielklasse, also in der 2. Klasse, antreten. Im Nachwuchs soll Fortuna-Obmann Atilla Piskin, der sich voll der Talentförderung verschrieben hat, die Verantwortung tragen und seine Fähigkeiten ausspielen. „Möglicherweise ist da eine großartige Chance für beide Seiten entstanden“, sagte Reiter, der die Zusammenarbeit als „Win-win-Situation“ bezeichnet.
„Beide Vereine spielen eine überragende Saison“
Sportlich verzeichnete Kuchl schon am Donnerstag ein Erfolgserlebnis. Die Tennengauer schlugen Kitzbühel mit 3:1, verdrängten Seekirchen von Platz zwei und haben im Kampf um den Landesmeistertitel zwei Punkte Vorsprung auf die Flachgauer. „Am Ende ist es aber fast egal, wer es wird. Beide Vereine spielen eine überragende Saison. Wer hätte das vor dem Start für möglich gehalten?“, meinte Kuchl Trainer Thomas Hofer.
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