Wetterkapriolen
USA: Waldbrände, Wassermassen und Tornados
Der Süden der USA wurde tagelang von heftigen Regenfällen heimgesucht. Angesichts der Überschwemmungen hatte der Gouverneur von Florida, Rick Scott, in 26 Bezirken den Notstand ausgerufen. Viele Häuser standen unter Wasser, Straßen waren überflutet, Brücken stürzten ein.
Eine 67-jährige Frau sei in einem Abflussgraben ertrunken, sagte eine Bezirkssprecherin von Escambia County dem Sender CNN. Allein in der Stadt Pensacola betrage der Schaden mindestens 100 Millionen Dollar.
Auch auf den Straßen im benachbarten US-Bundesstaat Alabama waren Medienberichten zufolge Menschen in ihren Autos von den Wassermassen eingeschlossen worden. Bewohner hätten auf Hausdächern auf Rettung gewartet.
Tornados forderten über 30 Todesopfer
Über den Süden und den Mittleren Westen der USA waren in den vergangenen Tagen schwere Unwetter mit Tornados hinweggezogen. In sechs US-Bundesstaaten waren bei diesen Wirbelstürmen mehr als 30 Menschen ums Leben gekommen. Meteorologen gaben am Donnerstagnachmittag vorsichtig Entwarnung, die schlimmsten Regenfälle seien demnach vorüber.
Waldbrände halten Einsatzkräfte nahe L.A. in Atem
In Südkalifornien rund 80 Kilometer östlich von Los Angeles kämpften seit Mittwoch mehr als 700 Einsatzkräfte der Feuerwehr gegen die Waldbrände. In wenigen Stunden zerstörten die Flammen nach Angaben der Feuerwehr rund 400 Hektar Wald- und Buschland. Mehr als 1.600 Häuser waren vorsorglich geräumt worden, berichtete die "Los Angeles Times".
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