An Grenze zu Ukraine
Russische Truppen kehren in Kasernen zurück
Offiziell heißt es aus Moskau, Russland sei zur Abhaltung der großangelegten Übungen "gezwungen" gewesen, weil eine ukrainische Militäraktion gegen Zivilisten gedroht habe. Das sagte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu am Montagabend bei einem Telefongespräch mit seinem US-Kollegen Chuck Hagel.
Da die ukrainischen Behörden aber erklärt hätten, ihre regulären Streitkräfte nicht gegen die unbewaffnete Bevölkerung einzusetzen, seien die Truppen in die Kasernen zurückgekehrt, hieß es in der Erklärung des russischen Verteidigungsministeriums.
Hagel: "Lage weiterhin gefährlich"
Washington erklärte, Schoigu habe Hagel versichert, dass die russischen Streitkräfte die Ukraine nicht angreifen würden. Zugleich habe der US-Minister die Lage im Grenzgebiet als weiterhin "gefährlich" bezeichnet und Russland aufgefordert, seinen "destabilisierenden Einfluss" in dem Nachbarland zu beenden, erklärte das Pentagon.
US-Sanktionen gegen Russland ausgeweitet
Zuvor hatten die USA ihre Sanktionen gegen Russland ausgeweitet (siehe Infobox). Die Strafmaßnahmen betreffen sieben russische Regierungsvertreter sowie 17 Unternehmen mit Verbindungen zu Präsident Wladimir Putin, wie das Präsidialamt in Washington mitteilte. Außerdem würden Exportlizenzen für bestimmte High-Tech-Produkte nicht mehr erteilt, wenn diese auch vom russischen Militär genutzt werden könnten. Wenig später verkündete auch die EU eine Ausweitung ihrer Strafmaßnahmen.
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