An Grenze zu Ukraine

Russische Truppen kehren in Kasernen zurück

Ausland
29.04.2014 09:34
Nach einem Telefonat zwischen Moskau und Washington deuten sich an der ukrainisch-russischen Grenze kleine Zeichen von Entspannung an. Die Russen beenden ihre Manöver und kehren in die Kasernen zurück.

Offiziell heißt es aus Moskau, Russland sei zur Abhaltung der großangelegten Übungen "gezwungen" gewesen, weil eine ukrainische Militäraktion gegen Zivilisten gedroht habe. Das sagte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu am Montagabend bei einem Telefongespräch mit seinem US-Kollegen Chuck Hagel.

Da die ukrainischen Behörden aber erklärt hätten, ihre regulären Streitkräfte nicht gegen die unbewaffnete Bevölkerung einzusetzen, seien die Truppen in die Kasernen zurückgekehrt, hieß es in der Erklärung des russischen Verteidigungsministeriums.

Hagel: "Lage weiterhin gefährlich"
Washington erklärte, Schoigu habe Hagel versichert, dass die russischen Streitkräfte die Ukraine nicht angreifen würden. Zugleich habe der US-Minister die Lage im Grenzgebiet als weiterhin "gefährlich" bezeichnet und Russland aufgefordert, seinen "destabilisierenden Einfluss" in dem Nachbarland zu beenden, erklärte das Pentagon.

US-Sanktionen gegen Russland ausgeweitet
Zuvor hatten die USA ihre Sanktionen gegen Russland ausgeweitet (siehe Infobox). Die Strafmaßnahmen betreffen sieben russische Regierungsvertreter sowie 17 Unternehmen mit Verbindungen zu Präsident Wladimir Putin, wie das Präsidialamt in Washington mitteilte. Außerdem würden Exportlizenzen für bestimmte High-Tech-Produkte nicht mehr erteilt, wenn diese auch vom russischen Militär genutzt werden könnten. Wenig später verkündete auch die EU eine Ausweitung ihrer Strafmaßnahmen.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Ausland
29.04.2014 09:34
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung