Psalm-Festival in Graz

Musikalischer Appell für ein buntes Miteinander

Steiermark
09.01.2026 16:00

Das Psalm-Festival vereint vom 29. März bis 6. April in der Grazer Helmut-List-Halle musikalisch die Riten der unterschiedlichen Religionen. Und auch für das ganz junge Publikum wird wieder etwas Besonderes geboten. 

Die Überwindung der Dunkelheit, Tod und Auferstehung sind österliche Themen. Nicht nur im christlichen und jüdischen Glauben, sondern auch im Islam und in heidnischen Religionen. All diese Richtungen musikalisch zu vereinen, war und ist Intention des Psalm-Festivals, das bereits zum 24. Mal die Osterzeit musikalisch veredelt. Heuer orientiert man sich zudem an der „großen Schwester“ Styriarte, mit der man das Thema „Licht“ teilt. Da wird so manches Konzert zum Vorboten des sommerlichen Programms.

90-jähriger Friedensapostel
Den Auftakt gestaltet am 29. März Giora Feidman, laut Styriarte-Chef Mathis Huber „ein 90-jähriger Friedensapostel, den alle lieben“. In seinem Programm „For a Better World“ spielt er ausschließlich Kompositionen des Iraners Majid Montazer – ein Votum für ein mögliches Miteinander.

Tags darauf locken die „Kinder der Sonne“ rund um Carlos Escobar Pukara und Ismael Barrios zu den Inkas in die peruanischen Anden, bevor Timna Brauer und Co. das Pessach-Fest mit dem „Licht der Haggadah“ feiern.

Timna Brauer feiert mit ihrer Tochter Jasmin Meiri-Brauer und Jannis Raptis am 31. März „Das ...
Timna Brauer feiert mit ihrer Tochter Jasmin Meiri-Brauer und Jannis Raptis am 31. März „Das Licht der Haggadah“.(Bild: Karina Schwarz / Deutsche Grammophon)

Das Pianoduo GrauSchumacher zelebriert mit Strawinsky und Mendelssohn ein „Frühlingsopfer“, das schon in den Sommer weist, während die Early Folk Band mit „King Arthur“ ins mittelalterliche Britannien entführt.

Das junge Ensemble Stile Antico aus Großbritannien zelebriert schließlich das „Stabat Mater“ nicht nur von Pergolesi, und Alfredo Bernardini feiert mit dem Recreation-Orchester und Gesangssolisten die „Königin von Saba“, eine Oratorien-Kombination von Johann-Joseph Fux und Georg Friedrich Händel.

Steirisches Finale
Den fröhlichen Abschluss gestalten gleich drei Generationen der Familie Härtel am 6. April mit einem steirischen „Frühling in Citoll“. Für die Kleinsten steht am 30. und 31. März „Hänsel & Gretel neu verknuspert“ in einer Fassung von Christoph Steiner  auf dem Programm.

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