Jetzt ist es fix: Das Hallenbad in der Höttinger Au in Innsbruck wird nicht nur saniert, sondern auch noch erweitert. Das bestätigte Bürgermeister Johannes Anzengruber der „Krone“.
Die Innsbrucker Hallenbäder seien zeitweise nämlich dermaßen überfüllt, dass Schulschwimmklassen abgewiesen werden müssen. „Unsere Kinder sollen und müssen schwimmen lernen – und genau dafür brauchen wir Hallenbäder“, betont der Stadtchef.
Das Höttinger Hallenbad (und die dazugehörige Sauna) haben nicht erst seit gestern einen dringenden Sanierungsbedarf.
Zehn Millionen Euro aus dem Bäderfonds
Doch damit nicht genug: Neben der Sanierung wird ein zweites 25-Meter-Becken errichtet. „Mit dem Hallenbad in der Au haben wir ein bis 2029 umsetzbares Projekt in der Pipeline. Der Architektenwettbewerb startet im Jänner. Dass Innsbruck dringenden Bedarf an einem Mehr an Schwimmfläche hat, die der Innsbrucker Bevölkerung zur Verfügung steht, haben wir beim Bäderbeirat einmal mehr bekräftigt. Wir freuen uns, dass wir nun diese positive Beschlussempfehlung des Bäderbeirates erfolgreich beschließen konnten“, erklärt BM Anzengruber. Voraussetzung ist, dass der Bäderfonds des Landes wie vereinbart zehn Millionen Euro dazu zahlt.
Mit doppelter Wasserfläche schaffen wir ein Hallenbad, das unsere Stadt spürbar bereichert.

BM Johannes Anzengruber
Bild: Christof Birbaumer
Drei Hallenbäder, 470.000 Besucher pro Jahr
Aktuell gibt es in Innsbruck drei Hallenbäder mit einer Gesamtwasserfläche von knapp 1500 Quadratmetern – und zwar in der Höttinger Au, im O-Dorf und in der Amraser Straße. Zuletzt wurden 2024 in Summe knapp 470.000 Besucher gezählt.
„Wir stehen nun buchstäblich auf dem Startsockel. Mit doppelter Wasserfläche schaffen wir ein Hallenbad, das unsere Stadt spürbar bereichert. 2029 haben wir dort ein Hallenbad, das doppelt so viel Platz zum Schwimmenlernen und Trainieren bietet“, sagt Anzengruber abschließend.
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