2,46 Milliarden Euro stehen nächstes Jahr für Ausbau und Modernisierung im Schulwesen, der Kinderbetreuung und der Erwachsenenbildung zur Verfügung – mehr als je zuvor. Das ist auch nötig, denn es werden so viele Kinder betreut wie nie zuvor. Der Lehrermangel konnte auch entschärft werden.
Trotz Spardrucks von allen Seiten sind fürs kommende Jahr 2,46 Milliarden Euro für Bildung vorgesehen – 120 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Mehr als die Hälfte, rund 1,27 Milliarden Euro entfallen davon auf die Gehälter von Lehrkräften. Auch die Kleinsten profitieren: Mit 452,5 Millionen Euro sollen 26 neue Kindergarten- und 50 neue Krabbelstubengruppen für mehr als 1000 zusätzliche Kinder entstehen.
Mehr Kinder als je zuvor
Zusätzlich wurden die Gruppengrößen reduziert und auch für den Transport steht mit 10 Millionen Euro um sieben Prozent mehr Geld zur Verfügung. Das wird auch dringend benötigt: In den heimischen Krabbelstuben, Kindergärten und Horten tummeln sich 67.903 Kinder, die von 13.023 Personen betreut werden – mehr als je zuvor.
„Starkes Zeichen“
Auch bei den Schulen wird modernisiert: Für Um- und Ausbauprojekte stehen 588 Millionen Euro für die aktuell 201.695 Schüler in OÖ bereit. „Das Bildungsbudget ist ein sehr starkes Zeichen“, freut sich Bildungslandesrätin Christine Haberlander (ÖVP) im Rahmen einer Pressekonferenz.
Weniger Lehrkräfte fehlen
Bildungsdirektor Alfred Klampfer stimmt zu: „Trotz des Budgetdrucks wird in Kindergärten und Schulen investiert, was keineswegs selbstverständlich ist.“ Der Lehrkräftemangel sei noch nicht überwunden, aber das verkürzte Studium und gestiegener Studienandrang versprechen Besserung.
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