Mehrfach soll ein Gerichtsvollzieher (48) während Diensthandlungen Grenzen überschritten haben. Drei Opfer berichten von unerwünschten Küssen und unsittlichen Berührungen. Am Donnerstag steht er deshalb vor Gericht.
Nach Bekanntwerden der Vorwürfe im Frühling 2025 wurde der 48-jährige Gerichtsvollzieher umgehend aus dem Dienst entlassen. Eines seiner Opfer war zur Polizei gegangen und hatte dort die Übergriffe angezeigt. Der Exekutor soll die Zwangslage der Frau ausgenutzt haben und sei sexuell übergriffig geworden.
Mehrere Delikte angeklagt
Zwei weitere Opfer aus dem Innviertel berichteten von unerwünschten Küssen und Berührungen im Intimbereich. Am Donnerstag muss sich der 48-Jährige unter anderem wegen Missbrauch der Amtsgewalt, Verletzung der sexuellen Selbstbestimmung und Nötigung vor dem Landesgericht Ried verantworten.
Dem Beschuldigten – er ist auf freiem Fuß – drohen im Fall einer Verurteilung bis zu fünf Jahre Haft.
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