Rockefeller beklagte, dass das Geschäftsmodell hinter der vorgeschlagenen Top-Level-Domain an Erpressung grenze. Offenbar sollten Unternehmen dazu bewegt werden, die ".sucks"-Einträge zu kaufen, um ihren Namen zu schützen. Ein Anbieter verlange etwa bereits eine Gebühr von 2.500 Dollar, um sich vorab einen potenziell ehrabschneidenden Website-Namen zu sichern.
Erst vor zwei Jahren neue URL-Endungen eingeführt
Die im US-Bundesstaat Kalifornien ansässige ICANN hatte vor zwei Jahren eine neue Generation von Webadressen zugelassen. Die generischen Top-Level-Domains sind frei wählbare URL-Endungen, die etablierte Kennungen wie .com oder .org ergänzen sollen. Laut ICANN macht die rasante Zunahme der Internetnutzer weltweit die Einführung neuer Endungen nötig.
Bisher sind mehr als hundert Anträge für generische Top-Level-Domains genehmigt worden. Ob auch ".sucks" von der ICANN grünes Licht erhält, ist aber ungewiss. Ein Beratungsgremium der Internet-Adressverwaltung kritisierte den "offen negativen" Beiklang der Endung.
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