Nach Vollbremsung

Elfjährige im Schulbus gegen Scheibe geschleudert

Österreich
14.03.2014 08:31
Volle Schulbusse sind immer wieder ein Problem in Kärnten. Die "Krone" hat diesen Missstand schon öfter aufgezeigt und vor den Gefahren gewarnt. Nun ist tatsächlich etwas passiert: Bei der Vollbremsung eines Busses im Liesertal wurden Kinder gegen die Windschutzscheibe geschleudert, ein elf Jahre altes Mädchen wurde verletzt.

Der Vorfall hatte sich bereits am Dienstag im Schulbus von Gmünd nach Spittal zugetragen. Dieser verkehrt derzeit auf der Tauernautobahn, da die Katschbergstraße nach Erdrutschen gesperrt ist.

"Meine Tochter stand im vollen Bus hinter dem Fahrer im Mittelgang, als dieser plötzlich eine Vollbremsung machen musste. Mein Kind wurde dabei gegen die Windschutzscheibe geschleudert, ein weiterer Bub fiel auf sie", schilderte der Vater des Mädchens den Unfallhergang. "Meine Tochter musste danach mit Prellungen im Krankenhaus behandelt werden."

Forderung nach einem Sitzplatz pro Schulkind
Obwohl "Krone" und auch Autofahrerklubs immer wieder vor solchen Szenarien warnen, ist bislang nicht viel passiert. Kärntens Verkehrsreferent Rolf Holub hatte bereits vergangenen Herbst eine Resolution an das zuständige Ministerium geschickt, um einen Sitzplatz pro Schulkind zu fordern.

Auch im aktuellen Fall reagierte Holub sofort: "Für die Zeit, in der die Schulbusse auf der Autobahn fahren müssen, ist seit Mittwoch ein zusätzlicher Bus auf der Linie unterwegs. Beim nächsten Verkehrsministertreffen werde ich das Thema erneut ansprechen", erklärte der Verkehrsreferent.

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