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Flug MH370: CIA prüft “mögliche Terrorhinweise”
Klar scheint mittlerweile, dass jene beiden Passagiere, die mit gestohlenen Pässen an Bord des Flugzeugs gegangen waren, keine Terroristen waren. Interpol erklärte, die beiden Männer im Alter von 19 und 29 Jahren seien "wahrscheinlich" Asylwerber gewesen. Sie wurden als Iraner identifiziert, die illegal nach Europa gelangen wollten (siehe Infobox).
Der Terrorverdacht ist damit trotzdem nicht vom Tisch: Der US-Geheimdienst CIA schloss einen Anschlag als Ursache des mysteriösen Verschwindens keinesfalls aus. Es gebe "mehrere mögliche Bekennerhinweise", die bisher jedoch nicht untermauert oder bestätigt worden seien, sagte CIA-Chef Brennan.
CIA-Chef: "Es ist ganz klar ein Rätsel"
Es war das erste Mal, dass ein US-Beamter in der Angelegenheit über Bekennerhinweise sprach. Das Verschwinden von Flug MH370 hinterlasse weiterhin viele offene Fragen, so Brennan. "Wir beobachten das sehr genau. Es ist ganz klar ein Rätsel."
Das Signal der Maschine sei zuletzt nahe einer Insel in der Meerenge von Malakka empfangen worden, berichtete eine malaysische Zeitung (siehe Infobox). Ob die Maschine tatsächlich in dieser Region abgestürzt ist, ist jedoch völlig offen: Bis zur Straße von Malakka hätte die Boeing von ihrer eigentlichen Flugroute aus Hunderte Kilometer unentdeckt durch einen Luftraum mit hohem Verkehrsaufkommen fliegen müssen. Die Piloten hatten weder einen Notruf abgesetzt, noch hatten die Bordcomputer der Bodenkontrolle technische Probleme signalisiert.
Theorien: Entführung, Sabotage, psychologische Probleme
Neben den Terrorermittlungen der CIA verfolgt die malaysische Polizei derzeit laut eigenen Angaben vier mögliche Erklärungsstränge: 1. eine Entführung, 2. Sabotage, 3. psychologische Probleme bei Passagieren oder der Besatzung als Grundlage einer Selbstmordaktion sowie 4. persönliche Probleme. In diesem Zusammenhang werde untersucht, ob jemand eine hohe Versicherungspolizze abschloss oder hohe Schulden hatte.
Die Suchaktion, die mittlerweile auch auf Landgebiete im Norden Malaysias und im Süden Vietnams ausgedehnt wurde, verlief am Dienstag einmal mehr vollkommen ergebnislos. "Wir können nichts vermelden", so die ernüchternde Bilanz eines Ermittlers.
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