SW Bregenz empfängt heute im Cup-Achtelfinale Bundesligist Ried. Coach Andy Heraf bedauert den ungünstigen Zeitpunkt für das Duell mit dem starken Gegner, will aber trotzdem überraschen. Und nebenbei seinen Spielern ganz genau auf die Beine schauen.
Natürlich ist ein Spiel gegen so einen Gegner immer etwas Besonderes, aber für uns kommt es leider zu einem ungünstigen Zeitpunkt“, meint SW-Bregenz-Trainer Andreas Heraf vor dem heutigen Duell im Achtelfinale des ÖFB-Cups gegen die SV Ried, „Es geht ums Weiterkommen, das ist schon reizvoll. Aber unsere eigentliche Challenge ist der Klassenerhalt in der Liga.“ Was den Coach in eine schwierige Situation bringt. Einerseits will er im Cup etwas reißen, andererseits am Wochenende ausgeruhte Spieler haben. „Es ist ein Dilemma“, gesteht der 58-Jährige, „wir müssen einen Mittelweg finden, eine gewisse Frische brauchen wir gegen Wels. Aber meine Sichtung ist eh noch nicht abgeschlossen, ich habe noch nicht alle meiner Spieler in einem Bewerb gesehen. Da werde ich mir noch einmal genau anschauen können, wer dazugehören will.“
Zwei große Sachen
Bei den Innviertlern, die sich in der vergangenen Saison den Titel in Liga zwei holten und in die Bundesliga aufstiegen, stand Heraf selbst noch 2021 als Coach an der Seitenlinie. Jetzt sieht er sie ganz stark. „Da kommt schon ein Unterschied auf uns zu. Sie sind physisch sehr präsent, wir haben dagegen nicht gerade die größte Mannschaft. Auswärts sind sie ganz stark, wir dürfen ihnen nicht in die Karten spielen.“ Und wie wird das bewerkstelligt? „Zwei große Sachen“, erklärt Heraf, „keine dummen Fehler im Spielaufbau, denn im Umschaltspiel sind sie sehr gefährlich. Außerdem so wenig Standards wie möglich zulassen. Das ist eine Schwäche von uns, und Ried hat so viele Tore gemacht.“
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