„Um die Volksmusik ist in den vergangenen Jahren vor allem bei jungen Menschen ein regelrechter Hype ausgebrochen“, erzählt Klaus Vinatzer, musikalischer Leiter des Amselsingens. Ein Trend, der sich auch bei der traditionellen Gesangsveranstaltung in Bischofshofen bemerkbar macht.
„Wir haben heuer deutlich mehr junge Gruppen bei uns auf der Bühne in der Hermann-Wielandner-Halle als alteingesessene Gruppen“, sagt Vinatzer.
Die immer jünger werdende Volksmusik-Szene bringt aber auch musikalisch neuen Schwung in die Traditionsveranstaltung. Und zwar in Form einer Durchmischung von Genres. „Die Volksmusik entwickelt sich weiter. Das heißt, dass auch Verknüpfungen mit anderen Musikrichtungen entstehen“, bemerkt der musikalische Leiter.
Die Klassik und der Jazz werden heuer solche Genre-Schwerpunkte beim Amselsingen bilden.
Das Radauer Ensemble wird Klassik und Volksmusik auf der Bühne gekonnt miteinander verbinden. Das Geschwistertrio Die Hoameligen hingegen wechselt fließend zwischen Volksmusik, Balladen und jazzigen Eigenkompositionen. Aus Bayern kommt die Schladl Musi, eine Tanzlmusik-Besetzung aus den Landkreisen Altötting und Traunstein.
Aus Salzburg Stadt reist das Vokalensemble SalCanto an. Das Volkslied begleitet die jungen Sängerinnen und Sänger schon seit ihrer Jugend: „Die Volksmusik ist einfach ein Stück österreichisches Kulturgut“, sagt ein junges Mitglied der Musikgruppe zur „Krone“.
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