Salzburger Liga

Ein Ex-Profi als Anifer Hoffnungsschimmer

Just vor der entscheidenden Saisonphase, in der es für Anif noch um den Klassenerhalt in der Salzburger Liga geht, sorgt Sportchef Fabian Tribl mit der Verpflichtung von Ex-Zweitligakicker Marco Hödl für eine dringend benötigte Moralinjektion.

Ruhe will scheinbar keine einkehren. Kaum hatte Salzburger Liga-Nachzügler Anif den Vorstandswechsel über die Bühne gebracht, folgten erneut Hiobsbotschaften. Führungsspieler und Ex-Profi Michael Brandner beendet im Sommer seine Laufbahn. Vergangene Woche kam dazu, dass Winterneuzugang Raphael Fritzenwallner nach einem Mikrobruch im Knöchel ebenso die Schuhe an den Nagel hängen wird.

Doch just vor der entscheidenden Saisonphase gelang Sportchef Fabian Tribl ein Coup. Denn ihm gelang es, Torjäger Marco Hödl (aktuell bei OÖ-Ligist Mondsee) zu einer Rückkehr ab Sommer zu bewegen. Der Polizist und Ex-Zweitligakicker hatte schon 2018/19 für die Flachgauer gekickt, ehe er zur Austria ging. „Wir kennen uns noch aus unserer gemeinsamen Akademie-Zeit“, verrät Tribl. „Und auf der Stürmerposition haben wir auch Handlungsbedarf“, bestätigt Betreuer Eder.

Das zeigte auch die Partie der 21. Runde gegen Neumarkt. „Wir hatten 75 Minuten keine gute Energie am Platz“, fand Eder, der zugleich fünf Stammspieler vorgab. Nach dem Anschlusstor von Joker Shyti landete der Ball erneut im Tor. Wegen Handspiels gab’s aber Elfmeter, Neumarkt-Goalie Saller hielt den Sieg gegen Rexhepi fest. Damit ist der Abstieg – oder zumindest ein Relegationsspiel immer noch Thema. „Wir haben also noch Hausaufgaben zu erledigen“, weiß Tribl. Der aber von einer Moralinjektion für die Mannschaft ausgeht. Darüber hinaus gilt es weiter den jungen Weg zu beschreiten. Dazu passt, dass die 1b in der 2. Klasse Nord B voll auf Titelkurs liegt.

Fronten sind geklärt
Vor Gipfeltreff im Titelrennen brachte sich das Spitzenduo in Stellung. Hallein ließ gegen Puch (3:0) nichts anbrennen. Und glaubt an seine Chance gegen Grödig, das Bramberg klar mit 4:0 bog.

Im Rennen um Rang drei, der bei einem möglichen Ausscheiden von Bischofshofen zum Aufstieg berechtigen würde, legte Bürmoos vor, bezwang Eugendorf mit 2:0. Derweil bremste Rivale Siezenheim Straßwalchen mit 2:0 aus, fügte den Scharrer-Boys die erste Frühjahrsniederlage in der Liga zu. Einen Dämpfer kassierte der SAK als Fünfter im Bunde, unterlag schwerst dezimiert in Henndorf mit 2:4.

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