Vor über drei Jahren kam die sechsjährige Stute „Fiamma“ in Salzburg an. Sie hat nun für Nachwuchs bei den seltenen Grevy-Zebras gesorgt. Das Stutfohlen wurde vor vier Wochen geboren und entwickelt sich prächtig.
Die kleine „Nya“ ist seit ihrer Geburt am 15. September schon ein gutes Stück gewachsen und hat auch entsprechend Gewicht zugelegt. Überschüssige Energie lässt das langbeinige Fohlen auch schon bei der ein oder anderen flotten Galopprunde heraus.
Mit dem Fohlen leben aktuell drei Grevy-Zebras mit dem feinen Streifenmuster im Zoo Salzburg. Die Tiere sind äußerst selten und stehen auf der roten Liste der Weltnaturschutzunion als „stark gefährdet“.Neben „Fiamma“ und Tochter „Nya“ lebt auch noch der im Oktober 2018 im Zoo geborene Hengst Nio, der auch der Vater der kleinen Stute ist, im Gehege.
Traurige Nachricht: Fohlen nicht lebensfähig
Derzeit leben im nordöstlichen Afrika nur noch etwa 2000 ausgewachsene Grevy-Zebras. Vor allem in den 1980er Jahren seien die Bestände durch die Jagd drastisch zurückgegangen. Heute macht ihnen vor allem der schwindende Lebensraum zu schaffen. Deshalb ist der Nachwuchs auch so wertvoll.
Im Jänner drang eine überaus traurige Nachricht aus dem Salzburger Zoo nach außen. Ein im Oktober 2024 zur Welt gekommenes Zebra-Fohlen musste Anfang 2025 eingeschläfert werden. Ein paar Wochen lang legte das Fohlen zögerlich an Gewicht zu. Schon im Dezember bekam das Jungtier eine Infektion der oberen Atemwege und baute danach immer mehr ab. Trotz aller Bemühungen nahm laut Zoo-Leitung das Fohlen schließlich auch keine Nahrung mehr an.
In Österreich ist der Zoo Salzburg aktuell der einzige Zoo, der die im Gegensatz zu den Steppen- und Bergzebras eher einzelgängerisch lebenden Grevy-Zebras hält. Somit hat die kleine „Nya“ noch mehr Seltenheitswert.
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