Festspielnächte

Imlauers machen auf dem Kapitelplatz Schluss

Salzburg
22.09.2025 07:00

Nach 25 Jahren gibt die Salzburger Hoteliers-Familie Imlauer ihr Restaurantzelt am Kapitelplatz auf. Die dadurch frei werdenden Kapazitäten will man künftig anderweitig im Unternehmen einsetzen.

Ein Vierteljahrhundert Firmenhistorie der Familie Imlauer steht bald in den Geschichtsbüchern. „Wir werden unser Restaurantzelt während der Festspielzeit am Kapitelplatz nicht mehr weiterbetreiben. Jetzt ist es an der Zeit, dass eine neue Generation dort das Ruder übernimmt“, sagt Hotelier Georg Imlauer. 25 Jahre lang begleiteten er und seine Mitarbeiter die Siemens-Festspielnächte kulinarisch. Geboten wurden vielfältige Spezialitäten: vom Cheeseburger über bodenständige Klassiker bis hin zur einfachen Kugel Eis.

Das Gastro-Zelt stand in den letzten Jahren am Kapitelplatz. Im Laufe der 25 Jahre war es aber ...
Das Gastro-Zelt stand in den letzten Jahren am Kapitelplatz. Im Laufe der 25 Jahre war es aber auch am Residenzplatz aufgestellt.(Bild: IMLAUER Hotel & Restaurant GmbH)

Ihre Kräfte und Finanzen aus dem doch recht anspruchsvollen Catering-Konzept am Kapitelplatz will die Familie künftig anderweitig einsetzen. Die Hoteliers widmen sich in den nächsten Monaten einem neuen Gastronomieprojekt inklusive groß angelegten Umbauten in ihrem Hotel am Mirabellplatz.

Bis zum Jahr 2027 soll an dem Standort an der Ecke zur Paris-Lodron-Straße ein neues Bistro eröffnet werden. Derzeit befindet sich dort noch bis Ende 2025 der Asia-Imbiss „Mr. Wen“ als Mieter. Auch in die anderen bereits bestehenden Hotels will die Familie großzügig investieren. Insgesamt zehn Millionen Euro wollen die Imlauers innerhalb der kommenden zwei Jahre tätigen. Diese sollen mehrheitlich Renovierungen in den Zimmern der Hotels umfassen.

Wer künftig während der Festspielzeit das gastronomische Ruder am Kapitelplatz übernimmt, ist derzeit noch offen. Nach einem Nachfolger wird gesucht „Unser Restaurantzelt hat uns gezeigt, wie wichtig die Verbindung von Genuss und Festspielkultur ist. Dieser Platz bietet auch in Zukunft viel Potenzial“, sagt Thomas Imlauer.

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