Der Altach-Mittelfeldspieler Vesel Demaku ist zuletzt an seiner Abschlussschwäche verzweifelt, gegen Rapid Wien will er seinen Fluch nun endlich brechen. Kapitän Lukas Jäger fehlt auch bei der Partie in Hütteldorf wegen einem Ödem im Oberschenkel.
Zwischen dem Europacup ist Altach. Für Österreichs Rekordmeister Rapid Wien ist das heutige Duell gegen die Rheindörfler ein Zwischenstopp in der Conference League Qualifikation. Für die Vorarlberger hingegen ist es eine erste Standortbestimmung am Beginn der bis dato so erfolgreichen Saison.
Ausgerechnet der bisherige Chancentod Vesel Demaku will heute seinen Beitrag dazu leisten, dass die Rheindörfler den Wienern ein Bein stellen können. „Ich hatte zuletzt einige gute Chancen, komme aber nicht an den Torhütern vorbei. Im Training üben wir das permanent, einmal muss es ja klappen. Aber klar ist, wenn man solche Chancen öfter vergibt, nagt das schon auch am Selbstvertrauen.“
Davon hat die Altacher Mannschaft nach zwei Auftaktsiegen aber genug. Trotzdem weiß Trainer Fabio Ingolitsch, was auf sein Team zukommt: „Rapid ist in Österreich eine Riesennummer, ihr Kader ist sicher groß genug, sie werden auf alle Fälle elf topfitte Spieler auf den Platz schicken können.“
Taktisch will der Altach-Coach nicht all zu viel verändern: „Wir haben uns in den letzten Wochen eine Spielweise erarbeitet, die schon einigen Gegnern Schwierigkeiten bereitet hat, deshalb werden wir das auch bei Rapid so durchziehen.“ Zuletzt war Altachs Abwehr rund um Benedikt Zech das Prunkstück, seit mehr als vier Bundesligaspielen musste man keinen Gegentreffer mehr hinnehmen. „Diese Stabilität wollen wir auch gegen Rapid an den Tag legen. Und auch unsere Offensive hat gezeigt, dass sie den Gegnern weh tun kann“, so Ingolitsch weiter.
Bischof fehlt bei Rapid
Altach muss auch beim Rekordmeister auf Kapitän Lukas Jäger verzichten. Sein Ödem im Oberschenkel ist noch nicht soweit abgeklungen, dass er beschwerdefrei spielen könnte. Bei Rapid fehlt Noah Bischof wegen einer Bänderverletzung. Der Göfner ist bei den Wienern bisher in 28 Bundesliga-Spielen zum Einsatz gekommen, erzielte dabei einen Treffer. Mittlerweile hat der 22-Jährige bei den Hütteldorfern viel Konkurrenz bekommen. Und weil Trainer Peter Stöger zumeist mit einem Einmannsturm agiert, ist die Luft für ihn dünn geworden.
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