


Freitagvormittag musste die Feuerwehr St. Ruprecht an der Raab (Bezirk Weiz) in der Steiermark ein Pferd aus einem Swimmingpool befreien. Der Gaul musste mit einem Hoflader der Gemeinde aus dem Pool gehoben werden, blieb aber unverletzt. Auch ein Tierarzt war bei dem Einsatz vor Ort.
Die Feuerwehr St. Ruprecht an der Raab (Bezirk Weiz) wurde am Freitagvormittag zu einem ungewöhnlichen Einsatz gerufen: Ein Pferd war in ein privates Schwimmbad gestürzt und konnte sich nicht aus eigener Kraft befreien.
Beckenwasser abgepumpt
Nach einer ersten Lageerkundung wurde auch das schwere Rüstfahrzeug der Feuerwehr Weiz zur Unterstützung angefordert. Um das Tier jedoch überhaupt aus dem Pool befreien zu können, musste zuerst das Beckenwasser mittels Tauchpumpen abgepumpt werden. Währenddessen berieten sich die Einsatzkräfte gemeinsam mit Bereichsfeuerwehr-Veterinär Johannes Kalcher über mögliche Rettungsvarianten.



Bevor die Bergung schließlich starten konnte, verabreichte der Tierarzt dem Pferd eine Beruhigungsspritze, um die Belastung so gering wie möglich zu halten. Schließlich kam ein Hoflader der Gemeinde St. Ruprecht a. d. Raab zum Einsatz, mit dessen Hilfe das Pferd – ein spanischer Wallach namens „Kamerun“ – behutsam aus dem leeren Becken gehoben werden konnte. Zur großen Erleichterung der Besitzerin blieb das Tier unverletzt.
Gute Zusammenarbeit aller Kräfte
„Pferde mit spanischer Herkunft gelten als besonders sensibel und reagieren schnell auf Stress. Umso wichtiger sind in solchen Situationen ein ruhiges, planvolles Vorgehen und eine stressfreie Umgebung“, betonte Tierarzt Kalcher.



Pferd „sicher und schonend“ gerettet
Auch für Einsatzleiter Leon Christandl von der Feuerwehr St. Ruprecht an der Raab funktionierte Zusammenarbeit erstklassig: „Dank der guten Abstimmung aller Beteiligten sowie der fachkundigen Unterstützung durch den Tierarzt konnten wir das Pferd sicher und schonend aus seiner misslichen Lage befreien.“
Im Einsatz standen die Feuerwehren St. Ruprecht an der Raab und Weiz mit insgesamt fünf Fahrzeugen und 22 Kräften sowie der Tierarzt und der Hoflader der Gemeinde.
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