Singer-Songwriter Billy Joel war im Jahr 1969 erst 20 Jahre alt. Für den angehenden Musikstar war klar: Auch er muss beim mittlerweile legendären Woodstock-Festival nahe New York dabei sein. Doch vor Ort fand er es schrecklich. Es sei „zu matschig“ gewesen, „zu regnerisch“, es habe keine Toiletten gegeben und überhaupt sei es ein „Reinfall“ gewesen.
Joel gesteht offen: „Ich habe es offen gesagt nicht genossen“, obwohl er sich – wie rund 400.000 andere Besucher – auf die Live-Auftritte von Stars wie Jimi Hendrix und The Who freute.
Statt musikalischer Highlights habe er hauptsächlich eine Mischung aus Schlamm, Regen und Chaos erlebt. Er erinnert sich: „Es war so matschig und chaotisch, es gab keine Möglichkeit, auf die Toilette zu gehen“.
Zudem verdarb ihm der exzessive Drogenkonsum der Festivalbesucher die Stimmung, so Joel. Ursprünglich hatte er das Konzert trotzdem verlängern wollen, da sich Hendrix‘ Auftritt verschoben hatte. Doch nach nur einem Festival-Tag verließ er das Event.
Etwas Positives konnte er Woodstock doch abgewinnen: Er lobte das Gemeinschaftsgefühl der Teilnehmer.
Zum Zeitpunkt des Festivals war Joel Mitglied der Band The Hassles, zwei Jahre später startete er seine Solo-Karriere mit dem Album „Cold Spring Harbor“. Durch Hits wie „Piano Man“ wurde er schließlich selbst zur Musiklegende.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.