Heuschrecken haben wenige Freunde. Viele erschrecken sich vor den Insekten. Doch es sind faszinierende Geschöpfe, die da im Sommer Laut geben. Einige Arten sind sogar bedroht. Der Naturschutzbund freut sich auf Handyfotos, um die Bestände zu erfassen.
Die Heuschrecken springen durch Wiesen, Felder und Wälder und kommen in Tälern ebenso vor, wie im Gebirge, in Moorlandschaften oder in der Steppe.
Unglaubliche 20.000 (!) Arten soll es weltweit in der Ordnung der Heuschrecken geben, 140 davon sind in Österreich zu finden. Manche scheinen in großer Zahl aufzutreten, oft sehr unscheinbare und gut getarnte Tierchen, andere sind auffälliger, weil etwa giftgrün oder bizarr wie die auch bei uns in Kärnten durchaus anzutreffende „Gottesanbeterin“. Auch die Familie der Grillen gehört im Übrigen zu den Heuschrecken.
Gesang für Artgenossen
Einige Arten gelten sogar als bedroht. Und nicht nur deshalb bemühen sich die Experten des Naturschutzbundes darum, den Heuschrecken etwas Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Sie beschreiben die Tiere als begnadete Lautmaler, die mit Mundwerkzeugen knirschen, mit den Beinen trommeln und lärmen, indem sie Deckflügel aneinanderreiben. Mit diesen „Gesängen“, die „Stridulieren“ genannt werden, locken sie Artgenossen an. Und erzeugen „nebenbei“ die „Sommermusik“, die wir überall im Lande hören können.
Der Naturschutzbund ersucht um Handyfotos. Diese können auf www.naturbeobachtung.at oder über die App hochgeladen werden. Am besten in verschiedene „Posen“. So werden Bestände erfasst.
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