Klimarat warnt:

"Mangel an Nahrungsmitteln durch Klimawandel"

Ausland
03.11.2013 08:30
Die Nahrungsmittelversorgung der Weltbevölkerung ist nach jüngsten Forschungsergebnissen langfristig vom Klimawandel bedroht. Das gehe aus einem Bericht des Internationalen Klimarats hervor, der erst im März veröffentlicht werden sollte, aber jetzt schon durchsickerte, schrieb die "New York Times" am Samstag.

Zwar handle es sich bei dem Papier der UN-Organisation noch nicht um die endgültige Fassung. Es sei aber dennoch aufsehenerregend, weil der Klimarat erstmals scharf vor einer weltweiten Verknappung warnt.

Agrarproduktion wird schrumpfen - Preise steigen
Den neuen Daten zufolge könnte die globale Agrarproduktion in Zukunft bis zu zwei Prozent pro Jahrzehnt schrumpfen. Im gleichen Zeitraum soll die Weltbevölkerung nach UN-Schätzungen bis 2050 aber jeweils noch um weitere 14 Prozent anwachsen. In seinem letzten Bericht 2007 hatte der Klimarat noch die Hoffnung geäußert, dass landwirtschaftliche Verluste in den Tropen durch verbesserte Anbaubedingungen in kälteren Zonen ausgeglichen werden können.

Der durchgesickerte Berichtsentwurf sehe die Natur in Aufruhr, schreibt die Zeitung. Die Pflanzen- und Tierwelt flüchte sich vor den steigenden Temperaturen in neue Lebensräume. Die Entwicklung werde das Ende vieler Arten bedeuten. Die landwirtschaftlichen Einbußen dürften die Preise hochtreiben und damit vor allem wieder die ärmeren Länder treffen, warnen die Experten.

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