Bekommt Amnestie
Iraner überlebte Galgen – keine zweite Hinrichtung
Ausland
23.10.2013 16:56
Im Iran wird ein zum Tod verurteilter Drogenhändler, der seine Hinrichtung mit schweren Hirnschäden überlebt hat, nicht erneut gehängt. Das entschied der iranische Justizchef Sadeq Amoli Larijani am Mittwoch. "Er hat de facto dem Tod ins Auge gesehen, aber da er die Hinrichtung überlebt hat, sollte ihm nun Amnestie gewährt werden", sagte Larijani. Justizminister Mostafa Pourmohammadi hatte bereits am Dienstag für eine Amnestie des 37-Jährigen plädiert.
Der wegen Drogenhandels zum Tod Verurteilte hätte Anfang des Monats in Bojhnourd im Nordostiran hingerichtet werden sollen. Nach der "Exekution" stellte ein Arzt den angeblichen Tod des 37-Jährigen fest. Als Familienangehörige die Leiche zur Beerdigung abholen wollten, merkten sie jedoch, dass der vermeintlich Tote noch atmete.
Der Mann, der den Angaben zufolge zwölf Minuten am Strang hing, wird derzeit in einem Krankenhaus behandelt. Die Tageszeitung "Iran" berichtete am Dienstag, dass er hirntot sei.
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