Dieser Schritt bedeute allerdings nicht, dass die finanziellen Probleme des Landes ausgestanden seien. "Ja, es liegen noch unsichere Zeiten vor uns", rief Kenny seinen Parteigenossen zu. "Aber wenigstens wird die Ära des Rettungspakets nicht fortgesetzt. Der wirtschaftliche Notstand wird vorbei sein."
Seit Mitte der 90er-Jahre hatte Irland ein Jahrzehnt lang zweistellige Wirtschaftswachstumsraten. Die weltweite Finanzkrise von 2008 stürzte das EU-Mitglied aber in Finanznöte. Die EU und der IWF schnürten schließlich Ende 2010 ein Rettungspaket für Irland in Höhe von 85 Milliarden Euro. Im Gegenzug musste sich das Land zu strikten Sparmaßnahmen verpflichten. Dass Irland Ende 2013 in vollem Umfang an die Kapitalmärkte zurückkehren soll, ist schon seit Längerem klar.
Im zweiten Quartal beendete Irland seine Rezession mit einem leichten Wirtschaftswachstum von 0,4 Prozent. Der nächste Staatshaushalt, der am Dienstag vorgestellt werden soll, werde aber trotzdem "hart", sagte Kenny. Darin seien weitere Einsparungen und Steuererhöhungen im Umfang von 2,5 Milliarden Euro vorgesehen.











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