Eine Rumänin (48) war mit einer Begleitung in Hallein zu Fuß auf der A10 unterwegs. Der Grund: eine vermeintliche Autopanne. Zudem war die Frau alkoholisiert und auch ihr Führerschein dürfte gefälscht gewesen sein.
In der Nacht auf Ostermontag wurde eine Streife der Autobahnpolizei darüber in Kenntnis gesetzt, dass auf der Tauernautobahn (A10) im Gemeindegebiet von Hallein zwei Fußgänger auf der Fahrbahn unterwegs seien. Bei Eintreffen der Polizeistreife befanden sich die beiden Personen bereits wieder bei ihrem Fahrzeug, nachdem sie sich – vermutlich infolge einer Panne – unmittelbar zuvor zu Fuß aufgemacht hatten, Hilfe zu holen.
Verdacht, dass Führerschein gefälscht
Im Zuge der Amtshandlung konnten die Polizeibeamten eine 48-jährige Rumänin auf dem Fahrersitz des Wagens wahrnehmen, die sie in weiterer Folge zum Alkovortest aufforderten. Nachdem dieser positiv ausfiel, musste sich die Lenkerin einem geeichten Alkomattest unterziehen, der ein Messergebnis in Höhe von 1,14 Promille erbrachte.
Der Rumänin wurde an Ort und Stelle die Weiterfahrt untersagt und der Führerschein sowie die Fahrzeugschlüssel vorläufig abgenommen. Da im Zuge der Amtshandlung jedoch der Verdacht bestand, es könne sich bei dem in Großbritannien ausgestellten Führerschein möglicherweise um ein gefälschtes Dokument handeln, wird der Vorfall der Staatsanwaltschaft Salzburg zur weiteren Prüfung vorgelegt.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.