Politische Begegnung der ungewöhnlichen Art im Seewinkel: Unter dem polnischen Ratsvorsitz in der Europäischen Union kam Botschafter Zenon Kosiniak-Kamysz zu Landeshauptmann Hans Peter Doskozil. Kosiniak-Kamysz’ Einladung folgten die hochrangigen Repräsentanten fast aller EU-Länder.
Alle Blicke waren Mittwoch zu Mittag nach Andau gerichtet. Angesichts weltpolitisch unsicherer Zeiten hob Doskozil in seinen Begrüßungsworten die Wichtigkeit des Zusammenhalts von Europa hervor. Sein Appell an die Staatsmänner: „Das Gemeinsame zu pflegen, die Solidarität zu stärken und unsere Werte zu schützen!“
Auf dem Programm standen unter anderem ein Besuch der biologischen Station in Illmitz, des Resorts Scheiblhofer in Andau und eine Präsentation der burgenländischen Energiepolitik.
Zusammenarbeit im Fokus
Voller Überzeugung konnten 25 EU-Botschafter – nur Lettland musste sich entschuldigen –, die zu Gast waren, dem wohlgemeinten Aufruf des burgenländischen Landeshauptmannes zur Einigkeit nur beipflichten. In ihrer Zustimmung betonten sie die Bedeutung dieser Grundhaltung wegen der aktuellen globalen Herausforderungen, insbesondere des andauernden Krieges in der Ukraine. Neben politischen Themen stand ebenso die wirtschaftliche Zusammenarbeit im Mittelpunkt.
Durchwegs positive Stimmung
„Ich bin von der Stärke des zwischenstaatlichen Dialoges für die Menschen und den Frieden überzeugt“, untermauerte Kosiniak-Kamysz die positive Stimmung in Andau. Besonders lobte der polnische Botschafter die Rolle des Burgenlandes in der EU: „Die Förderungen aus Brüssel wurden im Zuge des EU-Beitritts von Österreich klug genutzt. Von diesen Erfahrungen kann Polen viel lernen.“
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