Erst scheiterten sie am Personal, dann auch noch an der Kassenlade. Zwei maskierte Jugendliche hatten in der Vorwoche vergeblich versucht, einen Imbissstand in Wien zu überfallen.
In diesem Fall folgte die Strafe für die Tat und Blödheit sofort: Als vor einer Woche ein Bursche mit einem Komplizen versuchte, einen Kebabstand im 15. Bezirk auszurauben, zeigte sich die Mitarbeiterin äußerst unbeeindruckt. Obwohl die beiden Jugendlichen gegen 18 Uhr maskiert und mit einer Schusswaffe in der Hand das Geld aus der Kassa forderten. Die mutige Kassiererin weigerte sich.
Also nahmen die beiden Burschen es selbst in die Hand und machten sich an der Kassa zu schaffen. Ohne Erfolg, die beiden Tollpatsche waren nicht imstande, sie zu öffnen. Also zogen sie unverrichteter Dinge und ohne Beute wieder ab. Eine Sofortfahndung verlief ergebnislos. Aber nur kurz. Obwohl die Möchtegern-Räuber mit Tüchern maskiert waren, erkannte ein Polizist der Polizeistation Maroltingergasse den mutmaßlichen Täter.
Also machte sich eine Einheit auf den Weg in die Wohnung der Mutter des 15-Jährigen, wo er schließlich festgenommen wurde. Jetzt sitzt er in der Justizanstalt Josefstadt in U-Haft, weil er nicht einmal ausreichend maskieren konnte. Ein Halbstarker als Krimineller? Eher unser Kasperl der Woche.
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