"Islam ist ein Land"

“Australiens Sarah Palin” dankt nach Fauxpas ab

Ausland
10.08.2013 10:02
Eine australische Politikerin hat nach einem peinlichen Fauxpas zum Islam am Samstag ihre Bewerbung für die Parlamentswahl im September zurückgezogen. Die 27-jährige Stephanie Banister hatte in einem Fernsehinterview erklärt, sie lehne "den Islam nicht als Land ab", doch wolle sie seine Gesetze nicht in Australien angewandt sehen.

Die Kandidatin der ausländerfeindlichen One-Nation-Partei machte die Sache anschließend nicht besser, als sie meinte, nur zwei Prozent der Australier glaubten an den "Haram", wobei sei eigentlich das heilige Buch der Muslime, den Koran, meinte.

Schließlich sorgte auch noch ihre Bemerkung, sie unterstützte koscheres Essen für Juden, für Verwunderung. "Juden sind nicht unter dem Haram. Sie haben ihre eigene Religion, die Jesus Christus folgt", sagte Banister dem Sender Seven Network.

Im Internet provozierten die Aufnahmen spöttische Kommentare und brachten ihr den Beinamen "Australiens Sarah Palin" ein. Palin war 2008 für die US-Republikaner als Vizepräsidentschaftskandidatin angetreten und hatte mit einer Reihe peinlicher Äußerungen für Spott gesorgt.

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