Die Ausdehnung des Meereises ist Anfang Februar auf den niedrigsten globalen Wert seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1979 gefallen.
Wie der Klimawandeldienst des EU-Programms Copernicus mitteilte, blieb die Fläche auch für den Rest des Monats unter dem bisherigen Tages-Negativrekord von Februar 2023. Es sei zudem der dritte Monat in Folge, der niedrigste Werte für den jeweiligen Monat bringe.
Gletscherschwund auch in Alpen
Oft wird der sich zuletzt massiv beschleunigende Gletscherschwund in den Alpen an den ausladenden Eisverlusten in den unteren Bereichen festgemacht. Aber auch die oberen Gletscherteile leiden stark unter der Erwärmung.
Einen halben bis einen Meter an Mächtigkeit nimmt das Eis in oberen Bereichen pro Jahr mittlerweile ab – mit entsprechenden Auswirkungen auf den Fels.
Unmittelbar betroffen sind freilich vor allem die acht Gletscherskigebiete in Österreich, die tatsächlich signifikante Infrastrukturen auf 3000 Metern und darüber unterhalten.
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