06.08.2013 16:53 |

Wien fällt zurück

EU-Studie heizt Debatte um Konkurrenzfähigkeit an

Die aktuelle Wertung der Wettbewerbsfähigkeit der EU-Regionen liefert für Österreichs Wahlkampf eine Menge Munition: Das BZÖ kritisiert die SPÖ und die ÖVP, weil viele Bundesländer - darunter auch Wien - Plätze verlieren. Die SPÖ sieht hingegen das gute nationale Ergebnis als "Bestätigung für die Wirtschaftspolitik".

Alle drei Jahre veröffentlicht die EU ihren "Regional Competitiveness Index". Die 169-Seiten-Studie über die Wettbewerbsfähigkeit der EU-Länder und 262 EU-Regionen fällt für Österreich gut aus: Die Republik rutscht von Rang zehn auf Platz neun – Luxemburg liegt auf Platz eins, gefolgt von den Niederlanden, Belgien und Deutschland.

Ostermayer sieht "SPÖ-Wirtschaftskompetenz" bestätigt
"Die Leistungsfähigkeit der Volkswirtschaft steigt", meint Staatssekretär Josef Ostermayer und findet, dass dieses Ergebnis durchaus auf das aktuelle Wahlkampf-Schlachtfeld "Wirtschaftskompetenz der SPÖ" passt.

BZÖ-Chef Josef Bucher hingegen meint: "Die Zahlen in manchen Bundesländern sind alarmierend." So fällt Oberösterrreich im Wettbewerbs-Ranking um 46 Plätze zurück, Tirol um 36 Plätze, die Steiermark um 29.

Abstimmung in der Infobox: Steht Österreichs Wirtschaft gut da?

"Niederösterreich zieht Wien runter"
Für noch mehr Aufregung sorgt die aktuelle Bewertung Wiens: ein Rückfall um 61 Plätze von Rang 22 auf 83. Dazu Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner: "Wien wurde heuer erstmals gemeinsam mit dem umliegenden Bundesland gewertet. Und ja: Niederösterreich zieht uns runter."

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