Erneut ist ein Bankomat in Wien gesprengt worden – mit zerstörerischen Folgen. Diesmal schlugen die Täter im Bezirk Donaustadt zu. Die Postfiliale wurde völlig verwüstet.
Seit Wochen bereits häufen sich die Sprengungen von Bankomaten im Land. Am Donnerstag gegen 4.15 Uhr wurde nun eine Postfiliale in der Wagramer Straße ins Visier genommen.
Filiale glich Trümmerfeld
Der dabei offenbar verwendete Sprengsatz verfehlte seine Wirkung jedenfalls nicht: Die Räumlichkeiten wurden komplett zerstört, der Tatort glich einem Trümmerfeld. Anschließend sollen die mutmaßlichen Täter mit einem schwarzen Pkw in unbekannte Richtung geflüchtet sein.
Die Exekutive bestätigte am Donnerstagmorgen den Einsatz in der Donaustadt auf krone.at-Nachfrage: Ermittler befanden sich an Ort und Stelle und sicherten Spuren.
Hinsichtlich der möglichen Beutesumme ist der Schaden unklar, genaue Zahlen sind und bleiben naturgemäß geheim. Laut Experten kann realistisch gesehen von einer Summe von 50.000 bis 100.000 Euro ausgegangen werden, die sich im Durchschnitt in einem Bankomaten befinden.
Detail am Rande: Bei Bankomatsprengungen ist der dabei entstehende Sachschaden oft höher als die tatsächliche Beutesumme.
Bankomatsprengung zerstörte ÖBB-Warteraum
Erst am Dienstag war am Bahnhof in Korneuburg ein Bankomat gesprengt worden. Ob diese und ähnlich gelagerte Taten im Zusammenhang stehen, ist Gegenstand von Ermittlungen.
Hinweise (auch anonym) werden an das Landeskriminalamt Wien, unter der Telefonnummer 01 31310 33800 erbeten.
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