Täter auf der Flucht

NÖ: ÖBB-Warteraum durch Bankomatsprengung zerstört

Niederösterreich
18.02.2025 07:15
Porträt von krone.at
Von krone.at

Am Bahnhof in Korneuburg ist am Dienstag in den frühen Morgenstunden ein Bankomat gesprengt worden. Die Polizei geht von mehreren Tätern aus, die mit einem PS-starken schwarzen Audi geflohen sind. Zeugen werden dringend um Hinweise gebeten. Der Zugbetrieb verlief ohne Einschränkungen.

Erneut wurde ein Bankomat gesprengt – dieses Mal um 2.47 Uhr am Bahnhof in Korneuburg. Durch die Explosion wurde der ÖBB-Warteraum völlig zerstört, erklärte Chefinspektor Johann Baumschlager. Anschließend dürfte die Tätergruppe in einem schwarzen Audi geflüchtet sein.

Pendler filmte Flucht der Täter
Ein Pendler war nach „Krone“-Informationen vor Ort und hielt die Flucht auf Video fest. Laut den Ermittlern wird das Filmmaterial nun analysiert, die Auswertung könnte jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Derzeit läuft ein Polizeigroßeinsatz am Bahnhof Korneuburg.
Derzeit läuft ein Polizeigroßeinsatz am Bahnhof Korneuburg.(Bild: Imre Antal)
(Bild: Imre Antal)
(Bild: Imre Antal)

Der Coup dürfte misslungen sein, wie Baumschlager vermutete. Denn Geld wurde keines erbeutet. Ob es sich um dieselbe Tätergruppe handelt, die am 5. Februar einen Bankomaten in Gänserndorf im Weinviertel in die Luft gesprengt hatte, werde noch untersucht. 

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Die betroffenen Bereiche des Gebäudes sind abgesperrt, im Zugverkehr gibt es keine Einschränkungen.

ÖBB-Pressesprecher Christopher Seif

Erheblicher Sachschaden
Durch die Explosion seien im Warteraum große Schäden verursacht worden, wie ÖBB-Pressesprecher Christopher Seif bestätigt. Seif sprach von durch die Explosion beschädigten Wänden und Decken. Auch Glaselemente im Bahnhofgebäude seien zerborsten. Es werde von einer sechsstelligen Eurosumme ausgegangen. Die Statik des Gebäudes dürfte nicht in Mitleidenschaft gezogen worden sein.

Polizei bittet um Hinweise
Mehrere Einsatzfahrzeuge der Polizei sowie ein Hubschrauber waren im Einsatz. Hinweise werden insbesondere auch auf das Fluchtauto erbeten. Die Ermittlungen in dem Fall dauerten an, sagte Raimund Schwaigerlehner von der Landespolizeidirektion Niederösterreich.

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