Schreck in Supermarkt
Giftige Schlange versteckte sich in Bananenkiste
Eine unerwartete Entdeckung in einer Lieferung von Bananen versetzte am Wochenende einen Supermarkt in Manchester, im US-Bundesstaat New Hampshire, in helle Aufregung. Ein Mitarbeiter der Filiale entdeckte beim Entladen der Ware eine Schlange in der Kiste.
Laut der Naturschutzbehörde New Hampshire Fish and Game handelte es sich um eine Nördliche Katzenaugennatter (Ornate Cat-eyed Snake), eine leicht giftige Schlangenart, die in Ecuador heimisch ist – einem der größten Bananenexporteure in die USA.
Fall ist wohl einzigartig
Ein Naturschutzbeamter wurde am Samstag zur Filiale gerufen, um das Tier zu identifizieren und einzufangen. Er erklärte, dass es sein erster Einsatz mit einer giftigen Schlange in einem Lebensmittelgeschäft gewesen sei. Üblicherweise gäbe es gelegentlich Anfragen zur Abgabe von Haustieren wie Königspythons, doch dieser Fall sei einzigartig gewesen.
Die etwa 20 Zentimeter lange Schlange gelangte nicht in den Verkaufsbereich des Supermarkts. Experten betonen, dass ihr Gift für den Menschen keine erhebliche Gefahr darstellt. Dennoch ist der Besitz giftiger Schlangen in New Hampshire – mit Ausnahme der Hakennasennatter – illegal.
Tierfunde in Obstlieferungen nicht ungewöhnlich
Nach der Bergung wurde das Tier an die Organisation „Rainforest Reptile Shows Inc.“ in Massachusetts übergeben, die sich auf die Pflege exotischer Reptilien spezialisiert hat. Die Organisation beherbergt über 300 Tiere und nutzt sie für Bildungszwecke.
Laut Experten sind Funde von Fröschen, Echsen oder Spinnen in Obstlieferungen nicht ungewöhnlich. Der Vorfall mit der Schlange jedoch bleibt eine seltene Ausnahme.

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