Einst waren sie Leuchttürme in der Öffentlichkeit: Strahlende Politiker, die Wahlen gewonnen hatten. Die Wirtschaft war von diesen Entscheidern abhängig und die Regierenden genossen diese Machtfülle.
Es war ja auch so leicht: Die Kontakte auf Spitzenebene ließen sich ausnützen, es klingelte in der Kasse. Nicht nur bei uns, wenn man etwa in Deutschland an Ex-Kanzler Schröder denkt. Er profitierte ungeniert als „Berater“ von seinem Freund Putin.
Bei uns wurde Ex-Kanzler und Ex-SP-Chef Gusenbauer zum Mega-Kassierer: 20 Millionen vom späteren Pleitier René Benko einzusacken, das war schon ein „Big Deal“, gelernt ist gelernt.
Auch Sebastian Kurz blieb nach seinem Rückzug von der Spitzenpolitik nicht lange traurig: Wie schnell die Millionen auf seinem Konto landeten, beeindruckte viele Praktiker, die sich ungleich mühsamer von Auftrag zu Auftrag vorankämpfen. Aber da helfen halt schon die tollen Kontakte als Politiker, nicht nur im Inland, vor allem auch im Ausland.
Gusenbauer etwa kam seine gute Verbindung zu Deutschlands damaligem Finanzminister Scholz zugute, bei den Kaufhaus-Galeria-Pleiten steuerten die deutschen Steuerzahler mehrere hundert Millionen (unfreiwillig) bei. Geld, das Benko zugutekam …
Wie wäre es, wenn bei uns diesmal gefestigte Persönlichkeiten ans Ruder kämen, die Stabilität garantieren und keine „Nebengeschäfte“ im Sinn haben?
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