ÖSV-Pechvogel tritt ab

Karriereende! Ski-Welt verneigt sich vor „Wildsau“

Ski Alpin
19.10.2026 06:01
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Die Ski-Welt verneigt sich vor Max Franz: Zahlreiche ehemalige Weggefährten melden sich nach dem Karriereende des Kärntners zu Wort und feiern noch einmal die „Wildsau“, die die Latten in den Keller stellt.

Aus und vorbei: Am Sonntag hat Max Franz einen Schlussstrich gezogen und seine Karriere für beendet erklärt. Der 37-jährige Speed-Spezialist hatte aufgrund schwerer Beinverletzungen nach einem Trainingssturz im November 2022 in den vergangenen Jahren mit großen Problemen zu kämpfen.

„Der Skisport war mein Leben. Er hat mich geprägt und mir unvergessliche Momente geschenkt. Doch zu meinem Weg gehörten nicht nur Erfolge, sondern auch viele Rückschläge“, schrieb der Abfahrts-WM-Dritte von 2017 unter anderem auf Instagram.

Unter seinem Posting sind zahlreiche Kommentare ehemaliger Kollegen und Rivalen zu lesen. „Alles Gute, Wildsau (Anm. d. Red: Der Spitzname von Max Franz)“, wünscht etwa Manuel Feller seinem Landsmann nur das Beste für sein neues Kapitel. Romed Baumann, der Anfang März seinen Rücktritt erklärt hatte, betont: „Du hast alles gegeben und kannst unglaublich stolz auf deine Karriere sein. Gratuliere zu allem, was du erreicht hast!“

„Ein Kämpfer, ein Vorbild“
Ob Franz, der insgesamt drei Siege und zehn Podestplätze holen konnte, dem Skisport künftig erhalten bleibt, ist noch offen. „Max, mein Bester. Viel Erfolg für die Zukunft“, reagiert auch Norwegens einstiger Ski-Held Kjetil Jansrud auf das Karriereende des ÖSV-Pechvogels. Und Liechtensteins Ski-Legende Marco Büchel bringt es auf den Punkt: „Ein Kämpfer, ein Vorbild, eine Wildsau!“

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