Am Sonntagabend ist ein AUA-Flugzeug wegen einer Drohung außerplanmäßig in Sofia (Bulgarien) gelandet. Die Maschine war auf dem Weg von Tel Aviv (Israel) nach Wien. Sie werde nun untersucht, teilte das Unternehmen mit.
Damit bestätigte die Fluggesellschaft Austrian Airlines (AUA) entsprechende Medienberichte. Das Flugzeug sei mit 57 Menschen an Bord sicher in der bulgarischen Hauptstadt gelandet. Eine Drohung habe die Zwischenlandung dort notwendig gemacht, hieß es. Die Sicherheit der Passagierinnen, Passagiere und Crews habe stets oberste Priorität.
Zuvor hatten unter anderem die israelische Zeitung „Jerusalem Post“ und der öffentlich-rechtliche Sender KAN News über die Umleitung berichtet. Ob sich tatsächlich ein Sprengsatz an Bord befand, war am Sonntagabend unklar. Laut den israelischen Medien soll die AUA einen Hinweis aus Österreich erhalten haben, dass ein verdächtiger Gegenstand an Bord sei. Die Passagierinnen und Passagiere wurden auf „eine rasche Alternativverbindung umgebucht“.
Fehlalarme in der Vorwoche
Der Vorfall reiht sich in eine Serie ähnlicher Drohungen gegen Flugzeuge mit Bezug zu Israel ein. In der vergangenen Woche waren zwei Delta-Flüge von Bombendrohungen betroffen. In diesen Fällen war es jeweils ein Fehlalarm.
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