Im Wein liegt nicht nur die Wahrheit, sondern auch enorme Wirtschaftskraft, die den Zusammenhalt der Regionen stärkt. Mit diesem Grundsatz geht das Burgenland ein Bündnis mit großen, renommierten Anbauregionen in der EU ein.
Auf fruchtbaren Boden fällt die burgenländische Initiative zur Gründung einer Interregionalen Gruppe im Ausschuss der Regionen (AdR) zum Thema „Weinwirtschaft und Weinkultur“ in Brüssel. „Konkrete Zusagen liegen bereits von 12 Regionen aus fünf EU-Staaten vor, dazu zählen Österreich, Italien, Rumänien, Spanien und Polen“, erklärt Wein-Burgenland-Obmann Herbert Oschep.
Renommierte Partner
Am gleichen Strang ziehen hochgeschätzte Anbaugebiete wie Piemont, die Toskana und La Mancha, mit 190.000 Hektar das größte Weinbaugebiet der Welt. Weitere namhafte Interessenten kommen unter anderem aus Spanien, Deutschland, der Slowakei, Slowenien und Ungarn. „Wir sind auf einem guten Weg“, zeigt sich Oschep mit dem Verlauf zufrieden.
„Stärke zeigen!“
Oberstes Ziel sei, die europäische Weinwirtschaft zu stärken und die überregionale Zusammenarbeit deutlich zu vertiefen, hebt der für den AdR zuständige Landesrat Heinrich Dorner hervor. „Unser Vorhaben nimmt Formen an, immer mehr Regionen erkennen den Wert des Weinbaus und seine Wichtigkeit für eine prosperierende Wirtschaft“, sagt er.
52 Millionen € Steuern
Fast drei Millionen Jobs, 130 Milliarden € als Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt der EU und 52 Millionen Euro an Steuereinnahmen sprechen für sich. „Der Weinbau sichert Arbeitsplätze und stoppt die Abwanderung aus dem ländlichen Raum“, verweist der Landesrat auf die positiven Effekte einer überregionalen Offensive.
Präsentiert werden soll die Initiative im Rahmen der AdR-Plenartagung noch im Februar in Brüssel.
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