Kombi-Supertalent Andreas Gfrerer steht in Seefeld vor seinem Weltcup-Debüt. Stefan Rettenegger ist beim Nordic Combined Triple Mitfavorit, Bruder Thomas glänzte Donnerstag. Für die Frauen gibt es heuer eine Premiere.
„Die Vorfreude ist riesig, die Nervosität hält sich noch in Grenzen“, grinst Andreas Gfrerer im Gespräch mit der „Krone“. Der 18-jährige Kombinierer darf Freitag im Rahmen des Nordic Combined Triples in Seefeld erstmals im Konzert der Großen sein Talent zeigen. „Ich freue mich auf die Erfahrungen, die ich machen darf und auf die Weltcupluft, die ich schnuppern kann“, erklärt der Winter-Zweikämpfer, der im Vorjahr Gold bei den Olympischen Jugendspielen gewann.
Für das Supertalent ist es etwas ganz Besonderes, mit den Stars der Szene am Start zu stehen. „Das sind alles Vorbilder von mir. Ansonsten sehe ich sie nur im Fernsehen. Jetzt mit ihnen zusammen zu sein, ist richtig cool.“
Mit dem Tiroler Johannes Lamparter und dem Pfarrwerfener Stefan Rettenegger zählen zwei ÖSV-Asse beim dreitägigen Event in Tirol zum Favoritenkreis. Letzterer zeigte in Schonach ansteigende Form und hofft auf sein erstes Saison-Stockerl. „Vieles geht in die richtige Richtung“, meinte der 22-Jährige. Dessen älterer Bruder Thomas gewann Donnerstag den provisorischen Wertungsdurchgang. Dieser weiß: „Für richtig weite Sprünge ist es essenziell, sauber zu bleiben und nicht zu aggressiv zu werden.“
Premiere für die Damen
Erstmals bestreiten in diesem Jahr auch die Damen um die Pongauerin Claudia Purker ein Wettkampf-Triple. „Ich freue mich sehr, die Top Ten sind definitiv möglich.“
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