Moralische Stütze

Japan schickt einen sprechenden Roboter zur ISS

Wissen
26.06.2013 14:43
Ein sprechender japanischer Android namens Kirobo wird am 4. August an Bord einer Rakete zur Internationalen Raumstation ISS starten. Wie seine Erbauer am Mittwoch in Tokio mitteilten, soll er sich dort mit dem japanischen Astronauten Koichi Wakata, der später ins All reisen wird, in dessen Muttersprache unterhalten.

Eine Kostprobe gab Kirobo bereits: "Das scheint ein kleiner Schritt zu sein, aber es ist ein großer Schritt für einen Roboter", sagte er vor Journalisten über seine bevorstehende Mission und hob dabei ein Bein. 

Android kann Gesichter erkennen
Erdacht wurde der 34 Zentimeter kleine Roboter von Tomotaka Takahashi, entwickelt wurde er von der Universität von Tokio, dem Toyota-Konzern, der japanischen Weltraumagentur JAXA und der Verlagsgrupppe Dentsu. Er kann nicht nur sprechen, sondern auch gehen, Gesichter erkennen und Bilder aufzeichnen.

Roboter als moralische Stütze
Um zu überprüfen, ob Kirobo die Schwerelosigkeit im All zu schaffen macht, bleibt ein baugleicher Roboter namens Mirata auf der Erde, der die gleichen Aufgaben bewältigen muss. Ziel von Kirobos Mission ist es zu untersuchen, inwiefern ein Roboter mit seinen Fähigkeiten Menschen, die lange von der Außenwelt isoliert sind, eine moralische Stütze sein kann.

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