Jetzt hat Wien auch im Tourismus die Pandemie abgeschüttelt – im Vorjahr knackte die Donaumetropole alle Rekorde
Die Zahlen sprechen für sich: 2024 war für den Wiener Tourismus ein Jahr der Superlative. „Das beste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen“, freut sich Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke (SPÖ).
Bestes Ergebnis seit Beginn der Aufzeichnungen
Mit einem Rekord von 18,9 Millionen Gästenächtigungen und einem Anstieg des Umsatzes um beeindruckende 34 Prozent im Vergleich zu 2019 wurde die Milliarden-Marke beim Umsatz bereits im November geknackt. Die Details zeigen eine eindrucksvolle Entwicklung: Mit einer Zimmerauslastung von 71 Prozent und einem Anteil internationaler Gäste von 82 Prozent zeigt sich die Attraktivität der Stadt in allen Facetten.
Wiens Hotels haben es erstmals geschafft, die Milliarde Euro beim Nächtigungsumsatz schon im Oktober zu knacken.

Finanzstadtrat Peter Hanke (SPÖ)
Bild: Zwefo
Die Welt zu Gast in Wien
Michael Trestl von den Austrian Airlines: „Die Welt hat Lust auf Wien.“ Die Top fünf der Touristen nach Ländern: Deutschland, Restösterreich, USA, Italien und Großbritannien. Zudem locken Großereignisse und Kongresse Zehntausende Gäste jährlich an.
Große Synergieeffekte
Mit einem Plus von 11 Prozent bei den Ankünften (8,17 Millionen) und einem Zuwachs von neun Prozent bei den Nächtigungen zeigt sich Wien als krisenfester Tourismusstandort und unverzichtbarer Wirtschaftsfaktor. Davon profitieren auch Bereiche wie Gastronomie, Handel und Kultur.
Tourismus bringt tausende Arbeitsplätze
Das sichert Tausende Ganzjahresarbeitsplätze. Norbert Kettner, Direktor von WienTourismus: „Tourismus bedeutet Wertschöpfung, Lebensqualität und eine Ökonomie des guten Miteinanders.“ Im Kampf gegen den „Übertourismus“ sollen auch Grätzel abseits des 1. Bezirks verstärkt in den Fokus rücken. Kettner: „Eine verkehrsberuhigte Innenstadt steht dazu ganz oben auf der Wunschliste an die neue Bundesregierung.“
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