Gegenüber April betrug die Teuerung 0,2 Prozent, wobei die Ausgaben für "Freizeit und Kultur" durchschnittlich um 0,9 Prozent stiegen und damit der Hauptpreistreiber waren. Dazu gehören auch Pauschalreisen, die sich um 3,1 Prozent verteuert haben. Preisdämpfend war im Monatsabstand vor allem die Ausgabengruppe "Restaurants und Hotels" mit durchschnittlich minus 0,3 Prozent, weil saisonbedingt die Kosten für Beherbergungsdienstleistungen um 2,5 Prozent zurückgingen.
Der für die Euro-Zone ermittelte Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) Österreichs erhöhte sich im Mai im Jahresabstand um 2,4 Prozent. Im April hatte die harmonisierte Teuerungsrate 2,1 Prozent betragen, im März 2,4 Prozent. Der Unterschied zum VPI liegt laut Statistik Austria an der unterschiedlichen Gewichtung der Ausgabengruppen.
AK und Pensionisten kritisieren "Österreich-Aufschlag"
Angesichts der aktuellen Inflationszahlen haben die Arbeiterkammer und der SPÖ-nahe Pensionistenverband Österreichs einen "Österreich-Aufschlag" bei den Preisen im österreichischen Handel kritisiert und strengere Gesetze und Preiskontrollen zur Bekämpfung verbotener Preisabsprachen verlangt.
Die AK will weitere Verbesserungen im Wettbewerbsrecht: Bei Kartellverfahren sollen künftig alle Sachverhalte offengelegt werden. Demnach seien die Informationen der Bundeswettbewerbsbehörde in den letzten maßgeblichen Fällen unzureichend gewesen.
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