Von ihm fehlt immer noch jede Spur: Wie berichtet, entwischte ein Kosovare bei einer Untersuchung im Salzburger Unfallkrankenhaus. Eigentlich sitzt der Mann in Untersuchungshaft. Bislang gelang erst einmal einem Häftling die Flucht aus der Justizanstalt Puch-Urstein.
Wo ist er bloß? Wie konnte er so rasch untertauchen? Diese Fragen beschäftigen die Ermittler auch knapp zwei Tage später. Wie berichtet, entwischte am Dienstag ein Häftling (25) während einer Röntgen-Untersuchung im Salzburger Unfallkrankenhaus. Der Kosovare nutzte die Gunst der Stunde und konnte nach kurzer Verfolgungsjagd seine Justizwachebeamten abschütteln.
„Die Fahndung läuft weiter“, heißt es unisono von der Polizei der Justizanstalt Puch-Urstein. Eigentlich sitzt der Mann in Untersuchungshaft – wegen mehrerer Eigentumsdelikte. Er wird grundsätzlich als „nicht gefährlich“ eingeschätzt.
„Fälle wie dieser sind höchst selten“, sagt dazu Chefinspektor Johannes Ebner von der Justizanstalt Puch-Urstein. Seit dem Jahr 2020 kam es laut Daten des Justizministeriums in Salzburg zu einem Gefängnisausbruch sowie zu drei sogenannten Entweichungen. Was damit gemeint ist? Diese passieren, wenn Insassen – wie im jetzigen Fall – zu Untersuchungen in ein externes Spital gebracht werden müssen oder außerhalb der Gefängnismauern arbeiten.
Ein Blick ins „Krone“-Archiv zeigt eindrücklich: Ausgebüxte Sträflinge schafften es immer wieder in die Schlagzeilen.
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