Über 300 Fälle
Italien: Verwandte sackten Pensionen von Toten ein
Insgesamt hat die Finanzpolizei bei der Aktion "Lazzaro" über 300 Betrüger erwischt, die rund 700.000 Euro eingesackt haben. Möglich war der Betrug bei Pensionisten, die laut Einwohnermeldeamt gestorben waren, was die Sozialversicherung aber nicht registriert hatte.
Die Verdächtigen wurden von der Staatsanwaltschaft in Lecco wegen schweren Betrugs angezeigt, bislang konnte die Behörde 100.000 der 700.000 Euro wiederbekommen.
Enkel kassierte sieben Jahre lang Rente des Opas
Unter anderem hatte ein Mann sieben Jahre lang die Rente seines Großvaters eingestrichen, nun muss der Enkel das Geld zurückzahlen. Eine Frau wiederum hatte es sich nach dem Tod ihres Ehemannes vier Jahre lang gut gehen lassen, ohne die Sozialversicherung zu benachrichtigen.
In einem anderen Fall war eine Italienerin ins Ausland umgezogen und hatte bei der Sozialversicherung das Girokonto eines Freundes angegeben. Dieser kassierte nach dem Tod der Frau weiter die Pension seiner Bekannten.
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