Predigt im Petersdom
Papst rief zu Schuldenerlass für ärmere Länder auf
Am Neujahrstag hat Papst Franziskus die Regierungen zum Schuldenerlass für ärmere Länder aufgerufen. „Keine Familie, kein Volk darf von Schulden erdrückt werden“, sagte er beim Angelus-Gebet im Petersdom im Vatikan.
Die Regierungen christlicher Länder sollten die Schulden ärmerer Staaten „löschen oder zumindest reduzieren“. Der Papst rief außerdem zu Initiativen für den Frieden in der Ukraine, im Gazastreifen, in Israel, Myanmar und Kivu auf. Krieg sei immer eine Niederlage.
Ein weiterer Inhalt seiner Predigt am Neujahrstag im Petersdom war der „Schutz menschlichen Lebens“. „Lernen wir, uns um jedes Geschöpf zu kümmern, und vor allem das kostbare Geschenk des Lebens zu schützen. Das Leben im Mutterleib, das Leben der Kinder, das Leben der Leidenden, das Leben der Armen, das Leben der Alten, der Einsamen, der Sterbenden“, sagte Franziskus.
Die Gläubigen sollten das neue Jahr der Gottesmutter anvertrauen und auf den Trost Gottes hoffen. Die römisch-katholische Kirche feiert am 1. Jänner traditionell das Hochfest der Gottesmutter Maria und zugleich den Weltfriedenstag, der 1967 von Papst Paul VI. eingeführt wurde. Ungefähr 7000 Gläubige kamen diesmal zur Messe in die Peterskirche.
Am Vorabend hatte der 88-jährige Pontifex zu Dankbarkeit und Hoffnung aufgerufen. Am 24. Dezember hatte er die Heilige Pforte im Petersdom symbolträchtig geöffnet. Gläubigen, die diese nach Buße und Kommunion durchschreiten, soll ein Sündenablass winken.












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